Die Wirtschaftskrise kennen wir alle und sie verunsichert uns massiv. Zur Zeit ist die Rede davon, Abstand von den Prognosen zu nehmen, da diese nur selten zutreffen. Doch meiner Meinung nach sind die Prognosen weniger deshalb abzuschaffen, weil sie nicht stimmen, sondern eher deshalb, weil sie die Menschen verunsichern.
Um dieser Verunsicherung entgegen zu wirken, berichtet die Süddeutsche Zeitung
hier über eine Rede, die Angela Merkel halten sollte, nur leider noch nicht gehalten hat. Ich finde den Ansatz recht gut gelungen, das Ganze Geschehen in der Wirtschaft, der Politik und der Welt einfach einmal auf eine humoristische Weise anzupacken. So versteht jeder, was zur Zeit in Deutschland geschieht, auch wenn es im Artikel sehr sarkastisch dargestellt wird.
Besonders schön finde ich auch den Ansatz, die gleiche Regierung im kommenden Jahr wieder zu wählen. Wer möchte gerne noch mehr Steuern zahlen, wer möchte noch mehr bestraft werden, wenn er ehrlich seiner Arbeit nachgeht, wer möchte noch eine weitere Verschuldung des Staates mit tragen und würde sich freuen, für all jene Unternehmen Rettungsschirme aufzustellen, die schlicht und ergreifend nicht wirtschaften können? Ein guter Denkanstoß wie ich finde, gerade auch im Bezug auf die Neuwahlen im kommenden Jahr.
Die Neujahrsansprache der Kanzlerin steht noch aus, ich bin gespannt, was sie uns dort mitzuteilen hat und wie sie die Zukunft Deutschlands wirklich sehen wird. Ich denke, auch diese Ansprache wird wieder einen guten Ansatz bringen, um darüber zu berichten, wie Frau Merkel unser Land sieht und wie es durch eine uneinige Regierung, die weder vor, noch zurück schreitet, weiter in die Krise gestürzt wird, die eigentlich keine ist, wenn man denn richtig handelt.